Yin Yoga

Lerne loszulassen.

Das ist der Schlüssel zum Glück.          -Buddha


Yin und Yang

Das Polaritätsprinzip in der Welt - im Kleinen wie im Großen: Yin und Yang stehen für das Weibliche und das Männliche, Tag und Nacht, langsam und schnell, kalt und heiß. Im Energiehaushalt des Körpers  ist alles auf Ausgleich ausgerichtet - ein Ungleichgewicht führt zu Beschwerden und Krankheit. Yin und Yang bilden zusammen eine Einheit - das eine kann nicht ohne das andere existieren. In unserem Körper werden die elastischen Muskeln dem Yang, die festen Gelenke und Knochen dem Yin zugeordnet.

Yin Yoga

Im Gegensatz zu den aktiven und kraftvollen, Yang-orientierten Yogastilen wie z.B. Vinyasa Flow oder Ashtanga werden im Yin Yoga die Übungen passiv und ganz ohne Kraft der Muskulatur ausgeführt - wir lassen allein die Schwerkraft für uns arbeiten. Alle Asanas finden auf dem Boden statt, im Sitzen oder Liegen. In jeder Haltung verharren wir zwischen drei und fünf Minuten - wir wollen nicht primär die Muskeln, sondern das fasziale Bindegewebe erreichen, welches wie ein Netz die inneren Organe, die Muskeln, die Bänder, Sehnen, die Gelenke wie die Knochen umhüllt.

Für alle

Yin Yoga wirkt tiefgreifend und langanhaltend - auf den Körper wie auf den Geist. Rückenschmerzen, die eher selten von der Wirbelsäule direkt sondern eher vom umliegenden fazialen Gewebe ausgesendet werden, Verspannungen, Schlaflosigkeit, mangelnde Flexibilität - Yin Yoga ist perfekt auf die alltäglichen Wehwehchen des modernen Menschen abgestimmt. 

Am meisten zu arbeiten hat in einer Yin Yoga-Stunde sowieso unser Ego. Ruhe? Haben wir doch gar nicht nötig. Unser Ego ist immer auf der Suche nach Ablenkung. Wir verbinden  im Yin Yoga die ruhigen Asanas mit Meditationstechniken und mentalem Training, so bleibt das Ego beschäftigt und findet leichter in die Stille und Entspannung.